Unsere Geschichte – Funken-Korps Schwere Artillerie 1939

Seit 1939 begeistert die Schwere Artillerie Linz Rh. Mitglieder und Publikum gleichermaßen. Hier erfahren Sie die wichtigsten Meilensteine unseres Korps – von den Anfängen bis heute

Die Anfänge

(ca. 1890–1939)

Ab etwa 1890 betrieben die Weinhändler und Gastwirte Bernhard Peiß sen. und jr. in dem Eckhaus Commenderiestraße/Marktplatz bis 1958 das Weinhaus „Zur Traube“. In diesem Lokal, im Volksmund „De Blech“ genannt, wurde das Funkenkorps Schwere Artillerie gegründet. Mitglieder der früheren Seniorenriege des „Linzer Schwimmclub 1922“ hatten 1938 die Idee, sich im Karneval zu engagieren und zogen 1939 erstmals als neue Gruppe durch die Straßen von Linz.

Gründung und erste Jahre

(1939–1949)

Die Gründungsmitglieder waren Jakob Rahm, Peter Rahm, Bernhard Peiß, Franz Berg, Heinrich Schultz, Karl Aufdermauer und Josef Küpper. Der erste Anführer, damals „Kommandant“ genannt, war Bernhard Peiß. Die Schwere Artillerie zog 1939 auf Pferden und mit Kanonenwagen beim Rosenmontagszug durch Linz und war zunächst Teil der Linzer Stadtsoldaten unter Kommandant Karl Kill.

Nachkriegszeit und Konsolidierung

(1949–1975)

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten Josef Küpper und Jakob Rahm nicht mehr teilnehmen. Peter Rahm übernahm den Vorsitz als Commodore (1949–1975) und prägte das Korpsleben mit Humor und Witz. Er wurde bis 1960 von Josef Fleischer als stellvertretender Commodore unterstützt, danach von Rudolf Schrauth. In dieser Zeit konnte das Korps zahlreiche neue Mitglieder gewinnen.

Wachstum und neue Horizonte

(1975–1993)

1975 übernahm Erwin Schrauth das Amt des Commodore. Unter seiner Führung erlebte das Korps einen starken personellen Aufschwung. Viele junge Karnevalisten wurden Mitglieder, und erstmals fanden Auftritte in den Karnevalshochburgen Köln und Brühl statt. 1993 trat Erwin Schrauth zurück.

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